Biografie
Evgenia Rubinova zählt zu den beeindruckendsten Pianistinnen der jungen Generation. Beim renommierten Klavierwettbewerb in Leeds wurde sie 2003 – wie zuvor beispielsweise Mitsuko Uchida und Lars Vogt – mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Vom Publikum wird sie bejubelt und von der Presse für ihre starke Persönlichkeit und ihre musikalische Vorstellungskraft einhellig gelobt: „Ihre Kraft zu persönlicher Aussage bewährte sich in einer überlegenen Balance der Extreme” (FAZ). „An abslolutely collosal performance by an absolutely extraordinary pianist!” (Artur Pizzaro, BBC Fernsehen). Ihre Debüt-CD, die bei EMI erschien, erhielt international beste Kritiken.
Evgenia Rubinova musizierte zuletzt u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski, dem Hallé Orchestra unter Sir Mark Elder, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Orchestra of Opera North in Leeds, dem Ensemble Orchestral de Paris, dem Wiener Kammerorchester und in Tokio mit den Berliner Symphonikern. Im Rahmen eines Konzerts in Lima mit dem Orquesta de la Ciudad de los Reyes, dem führenden peruanischen Orchester, trat Evgenia Rubinova im Dezember vorletzten Jahres erstmals in Südamerika auf. Klavierabende spielte sie außerdem bereits in der Londoner Wigmore Hall, in New York, Washington, Chicago, Paris und Zürich. Im Mai 2011 gab sie im National Centre for the Performing Arts in Peking ihr Recital-Debüt in China.
In Deutschland trat Evgenia Rubinova neben ihren sensationellen Einspringern für Yundi Li im Konzerthaus Dortmund und für Gabriela Montero in Bonn sowie weiteren Klavierabenden beim Rheingau Musik Festival, beim Klavierfestival Ruhr und beim Kissinger Sommer bereits zweimal in der Berliner Philharmonie auf, zuletzt mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Sie debütierte außerdem mit dem Gürzenich-Orchester Köln in der Kölner Philharmonie, mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart in der Stuttgarter Liederhalle, mit dem Frankfurter Museumsorchester in der Frankfurter Alten Oper und mit den Münchner Symphonikern in der Münchner Philharmonie am Gasteig. Zum Abschluss eines Interpreten-Porträts der Alten Oper in Frankfurt, das insgesamt vier Konzerte umfasste, spielte sie in der vergangenen Saison Chopins erstes Klavierkonzert mit der Deutschen Streicherphilharmonie unter Michael Sanderling. Recitals gab Evgenia Rubinova u.a. bereits in der Düsseldorfer Tonhalle, im Bonner Beethovenhaus, im Sendesaal von Radio Bremen und beim SWR in Mainz.
Im kammermusikalischen Bereich konzentriert sie sich auf die Zusammenarbeit mit dem Oboisten Albrecht Mayer sowie dem Cellisten Gabriel Schwabe.
Januar 2012

