| Die in Frankfurt lebende russische Pianistin Evgenia Rubinova zählt zu den beeindruckendsten Musikerpersönlichkeiten der jungen Generation. Beim renommierten Klavierwettbewerb in Leeds wurde sie 2003 - wie zuvor beispielsweise Mitsuko Uchida und Lars Vogt - mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Vom Publikum wird sie bejubelt und von der Presse für ihre starke Persönlichkeit und ihre musikalische Vorstellungskraft einhellig gelobt: „Ihre Kraft zu persönlicher Aussage bewährte sich in einer überlegenen Balance der Extreme" (FAZ). „An abslolutely collosal performance by an absolutely extraordinary pianist!" (Artur Pizzaro, BBC Television). Ihre Debüt-CD, die bei EMI erschien, erhielt international beste Kritiken. Seit 2000 ist sie in der Meisterklasse des berühmten Professor Lev Natochenny, der seinerseits Schüler des legendären Lev Oborin war.
Neben ihren sensationellen Einspringern für Yundi Li im Konzerthaus Dortmund, für Gabriela Montero in Bonn und für Christopher Tainton beim Klavierfestival Ruhr sowie weiteren Klavierabenden beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Rheingau-Musikfestival trat sie 2007 bereits zweimal in der Berliner Philharmonie auf, zuletzt im April mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Sie debütierte außerdem bei den Hamburger Symphonikern und in der Frankfurter Alten Oper mit dem Frankfurter Museumsorchester. Demnächst folgen weitere Debüts u.a. in der Kölner Philharmonie mit dem Gürzenich-Orchester Köln und in der Stuttgarter Liederhalle mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen wird sie im kommenden Jahr darüber hinaus Tschaikowskys erstes Klavierkonzert im Rahmen eines Open-Air-Konzertes vor einer zu erwartenden Kulisse von 10.000 Zuhörern aufführen. Recitals spielt sie u.a. in der Düsseldorfer Tonhalle, in der Frankfurter Alten Oper, im Bonner Beethovenhaus, im Sendesaal von Radio Bremen und beim SWR in Mainz. Im Frühjahr 2008 unternimmt sie zudem eine Duo-Recital-Tournee mit dem Cellisten Alban Gerhardt.
Nachdem Evgenia Rubinova zuletzt mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und dem Ensemble Orchestral de Paris musizierte und außerdem Klavierabende in New York, Washington, Chicago, Paris und in der Londoner Wigmore Hall gab, zählten zu den weiteren bemerkenswerten internationalen Auftritten dieses Jahres ihre Debüts in Tokio mit den Berliner Symphonikern und im Wiener Konzerthaus mit dem Wiener Kammerorchester.
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