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(Six
Moments Musicaux op. 16 von Sergej Rachmaninoff) - Im Andantino entwickelte
sie dynamische Steigerungen, die eingebettet waren in melancholische
Klangsphären. Mit leidenschaftlicher Energie und spannungsreicher
Stringenz interpretierte sie das Allegretto, und lastende Schwermütigkeit
prägte stilsicher das Andante cantabile. Aufwühlend und kraftvoll
erklang das Presto, in dem die Interpretin ein pianistisches Feuerwerk
entfachte, und eindringliche Sanfmut im Adagio führte zurück in eine
einsinnige Tongebung. Im furiosen Finale (Maestoso) trotzte die Pianistin
dem Stutzflügel alle Klangvolumina ab, die das Instrument herzugeben
vermochte. |
Frankfurter Neue Presse |
| Mit
gefühlvoller Reife sie den Klavierpart von Beethovens c-Moll-Konzert,
erweckte spieltechnisch jederzeit überlegen die Brillanz der Funkenflüge,
lotete aber auch die Tiefe der charaktervollen Eigenart des Largo
aus und brachte den Esprit des lebhaften, harmonisch farbigen Rondos
zur Entfaltung |
Frankfurter Allgemeine Zeitung |
| "(Tschaikovsky
b-Moll Konzert) Mit stupender Kraft bei zierlicher Erscheinung mit
glasklarer Präzision in gehämmerten Oktaven, mehr noch mit hingebungsvoller
Musikalität, die auch hier jede Note ernst nimmt, als wäre sie von
Mozart |
Augsburger Allgemeine |
| Sie
verfügt nicht nur über einen variablen, im Laufwerk bravourös perlenden
Anschlag, sondern auch über ein reifes Gestaltungsvermögen. Ihr Dialog
mit dem in den Kantilenen oft gleichberechtigten Orchester war ein
reiner Genuss. ("Mozart Jeunehomme"-Klavierkonzert KV271) |
Augsburger Allgemeine |
| Für
den heftigen Beifall bedankte sich Evgenia Rubinova mit einer modernen
Zugabe: Die von Rodion Schtschedrin(Ballettszene "Anna Kareninas Tod")
zeigte mit ihren Akkordketten und Kaskaden, welches Klangvolumen,
aber auch welches agogische Feingefühl der exzellenten Pianistin zur
Verfügung stehen. |
Augsburger Allgemeine |
| Die
energische junge Ausnahme-Pianistin nicht nur die virtuosen pianistischen
Ausbrüche, sondern auch die klangliche Süsse und Zartheit von Rachmaninows
Partitur (Rachmaninow Klavierkonzert n.3) und meisterte unter dem
Staunen des Publikums ihre überwältigende Mischung aus funkensprühender
Grandiosität und verhangener Melancholie |
Allgäuer Zeitung |
| Herz
- das bedeutet bei Evgenia Rubinova totale Identifikation mit dem
jeweils von ihr interpretierten Stück, was sich - ganz von innen heraus
und ohne jeden Showeffekt - auch gestisch und mimisch äusserte. |
Augsburger Allgemeine |
| Bei
Chopin 24 Preludes (op.28) erwuchs daraus eine intensive Versenkung
in die Individualität jeder einzelnen dieser Miniaturen." "Stürmischer
Beifall für einen aufgehenden Stern. |
Augsburger Allgemeine |